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Thema: Bleifreies Gießmaterial

  1. #1
    Erfahrener Bastelkopp
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    Bleifreies Gießmaterial

    Vermutlich rückt das Ende des Angelbleis immer näher. Für Kleingießereien gibt es nahezu keine sinnvollen Alternativen zu Blei. Der Zinnpreis explodiert förmlich und was vor 1 Jahr noch gut 10 Euro gekostet hat und somit erträglich wäre kostet jetzt schon 35 Euro, Tendenz steigend. Zamak lässt sich mit den Lee-Öfen nicht verarbeiten und die Dichte ist auch eher bescheiden.
    Kennt jemand Alternativen oder müssen wir uns einfach damit abfinden?

  2. #2
    Administrator Avatar von michael63
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    ... leider hab ich da auch keine Alternative auf dem Schirm. Für uns Gießer wird ein sehr optimales, aber leider auch giftiges Gießmetall verloren gehen.
    Verlinkung zu Produkten und Webseiten ausdrücklich erlaubt
    http://bleigussformen.de

  3. #3
    Erfahrener Bastelkopp
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    Sagen wir mal so, für uns Gießer, gerade wenns in die höheren Gewichtsklassen geht, das einzige Gießmetall....

  4. #4
    Stahljigger Avatar von Erich
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    Zitat Zitat von Guss-Form Beitrag anzeigen
    Kennt jemand Alternativen oder müssen wir uns einfach damit abfinden?
    Hallo,
    habe festgestellt, dass in letzter Zeit mehrere Jigs auf den Markt gekommen sind, die für den Jigkopf eine Bismut/Zinn-Legierung verwenden. Siehe z.B. https://www.q-jig.com/

    Das Material ist angeltechnisch interessant, weil Bismut ca. 86% der Dichte von Blei hat (Bismut: 9,78 g/cm3, Blei: 11,34 g/cm3). Und auch die Schmelztemparatur (271 °C) ist relativ gering.

    Ich habe keine Gießerfahrung, daher meine Frage: Ist das ev. ein Material, dass auch für Privatgießer interessant ist oder wird es ohnehin schon verwendet?

    Bzgl. Preis, Verfügbarkeit und Umweltbelastung von Bismut fehlen mir brauchbare Infos, würden mich aber sehr interessieren.
    stahljigs.at -- Jigs mit Stahlkopf und Sollbruchstellen - zur Schonung von Umwelt und Geldbörse

  5. #5
    Erfahrener Bastelkopp
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    für kleinere Sachen ist Bismuth ok, aber halt schon sehr teuer. In etwa 30 Euro pro Kilo.
    Da kullern schon die Tränchen wenn der 700g Pilker 160m Tief am Grund hängt.

    Unschön ist auch, dass es beim kalt werden nicht schrumpft sondern sich ausdehnt. Je nach Form kanns da Probleme beim entformen geben.

  6. #6
    Stahljigger Avatar von Erich
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    Zitat Zitat von Guss-Form Beitrag anzeigen
    Unschön ist auch, dass es beim kalt werden nicht schrumpft sondern sich ausdehnt. Je nach Form kanns da Probleme beim entformen geben.
    Kann es sein, dass dieses Problem durch die Legierung mit Zinn ausgeglichen werden kann? Die Dichte der Legierung ist trotzdem deutlich höher als die von Zinn pur oder Zamak. Bei den Q-Jigs ist eine Dichte von 8,94 g/cm³ angegeben. Das sind immer noch ca. 79% der Dichte von Blei. Und das Legierungs-Verhältnis müsste demnach ca. 2/3 Bismut zu 1/3 Zinn sein.

    Der Materialpreis ist wesentlich höher als bei Blei oder Stahl. Solche Jigs sind aber trotzdem noch deutlich günstiger als Tungsten-Jigs.
    stahljigs.at -- Jigs mit Stahlkopf und Sollbruchstellen - zur Schonung von Umwelt und Geldbörse

  7. #7
    Erfahrener Bastelkopp
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    AW: Bleifreies Gießmaterial

    Also bei mir waren die Güsse ordentlich in die Form gepresst. Klar kann man das beim Konstruieren berücksichtigen, aber muss man eben auch wissen.
    Bei der Legierung mit Zinn muss man auch sehr aufpassen was die Schmelztemperatur angeht, unter Umständen ist nämlich ein pulverlackieren nicht mehr möglich.
    Es ist für mein EIN Bleiersatz aber nicht DER Bleiersatz.

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